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Mähbalken und Balkenmäher

Gras mit einem Mähbalken oder einem Balkenmäher zu mähen, bietet mehrere Vorteile. Der Leistungsbedarf bei den Balkenmähern ist relativ gering. Daher können auch Kleintraktoren sehr gut mit solchen Anbaugeräten arbeiten. Zudem werden die Grashalme sauber abgeschnitten. Dadurch werden die verbleibenden Stoppeln nicht so stark geschädigt. Sie wachsen schnell wieder nach. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Mähbalken. Diese werden nachfolgend näher beschrieben.

» Mehr Informationen zu den Balkenmähern für Kleintraktoren

Gras mit einem Mähbalken oder einem Balkenmäher zu mähen, bietet mehrere Vorteile. Der Leistungsbedarf bei den Balkenmähern ist relativ gering. Daher können auch Kleintraktoren sehr gut mit... mehr erfahren »
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Mähbalken und Balkenmäher

Gras mit einem Mähbalken oder einem Balkenmäher zu mähen, bietet mehrere Vorteile. Der Leistungsbedarf bei den Balkenmähern ist relativ gering. Daher können auch Kleintraktoren sehr gut mit solchen Anbaugeräten arbeiten. Zudem werden die Grashalme sauber abgeschnitten. Dadurch werden die verbleibenden Stoppeln nicht so stark geschädigt. Sie wachsen schnell wieder nach. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Mähbalken. Diese werden nachfolgend näher beschrieben.

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Was ist ein Balkenmäher?

Ein Balkenmäher, welcher nur eine sehr geringe Leistungsaufnahme hat und verhältnismäßig leicht ist, ist ein klassischer Finger- oder Doppelmessermähbalken, auch Balkenmäher genannt. Diese werden am Heck des Kleintraktors angebracht und mit der Zapfwelle angetrieben. Balkenmähwerke mit einer Schnittbreite von etwa 1,25 Metern eignen sich für Kleintraktoren mit einer Motorleistung ab 15 PS. Es stehen unterschiedliche Arbeitsbreiten zur Wahl. Ein Kleintraktor mit einer Motorleistung von 44 PS kann ein Balkenmähwerk mit einer Schnittbreite von bis zu 1,9 Metern antreiben. Balkenmähwerke haben den großen Vorteil, dass sie die Grashalme sehr sauber abschneiden. Die Pflanzen werden hierbei nämlich von einer hin- und her schwingenden Messerleiste geschnitten. Zum Transport lassen sie sich einfach hochklappen. In der Transportstellung sind die Mähbalken nicht viel breiter als der Traktor.

Balkenmäher gibt es schon sehr lange

Zu den ersten mechanischen Mähmaschinen gehörten die Balkenmäher. Diese wurden schon verwendet, bevor die Traktoren Einzug in die Landwirtschaft hielten. Seinerzeit wurden diese Mähbalken von einem Pferd gezogen und über die Räder erfolgte der Antrieb. Das funktionierte natürlich nur deshalb, weil der Kraftbedarf für eine solche Mähmaschine sehr gering ist.

Obwohl in der heutigen Zeit häufig mit einem Sichelmähwerk, Trommelmähwerk oder auch mit einem Scheibenmähwerk gearbeitet wird, sind die Mähbalken nie aus der Mode gekommen. Das liegt daran, dass sie besondere Eigenschaften aufweisen. Daher gibt es immer noch sehr viele Landwirte und Landschaftspfleger, die sich einen Balkenmäher kaufen. Diese Balkenmähwerk eignen sich aufgrund des geringen Leistungsbedarfs auch für Kleintraktoren.

So sind die Balkenmäher aufgebaut

Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Arten. Bei einem Fingerbalkenmähwerk befinden sich nach vorne hin spitz zulaufende Finger. Darüber bewegt sich in horizontaler Richtung das Mähmesser. Das Mähmesser besteht aus einem Flachstahl, an dem zahlreiche Klingen angenietet sind. Die Klingen weisen eine dreieckige Form auf und sind an beiden Seiten geschärft. Aufgrund dieser Konstruktion erfolgt ein sauberer Grasschnitt. Die Schnittflächen an den Grashalmen sind sehr klein, sodass das erneute Wachstum kaum eingeschränkt wird.

Bei einem Doppelmessermähwerk bewegt sich auch ein Messerbalken mit zahlreichen Klingen in horizontaler Richtung. Anstelle der Finger sind an einem Doppelmessermähbalken jedoch fest montierte Klingen, die als Gegenschneiden fungieren, angebracht. Mit einem solchen Doppelmessermäher sind höhere Arbeitsgeschwindigkeiten und daher auch größere Flächenleistungen möglich. Ein Doppelmessermähwerk erfordert jedoch eine etwas höhere Motorleistung des Traktors.

Fingermähbalken oder Doppelmessermähbalken?

Bei einem Fingermähbalken bewegt sich das Mähmesser horizontal auf den Doppelfingern hin und her. Dieses ist eine alt bewährte Technik. Der größte Vorteil besteht darin, dass nur ein sehr geringer Kraftaufwand erforderlich ist. Zum Antrieb eines solchen Mähbalkens reicht ein Kleintraktor mit einer Leistung von etwa 16 PS. Es kommt aber auch immer auf die Arbeitsbreite des Mähbalkens an.

Bei einem Doppelmessermähbalken bewegen sich zwei Messer in gegenläufiger Richtung zueinander. Dadurch ist eine höhere Geschwindigkeit beim Mähen möglich. Eine höhere Geschwindigkeit bedeutet auch eine größere Flächenleistung. Um ein Doppelmessermähwerk anzutreiben, ist eine etwas höhere Motorleistung erforderlich.

Das Balkenmähwerk korrekt einstellen

Die Schnitthöhe lässt sich bei einem Mähbalken relativ leicht einstellen. Nachdem der Mähbalken in die Arbeitsstellung gebracht wurde, erfolgt die Schnitthöheneinstellung mittels einer Kette. Diese lässt sich in verschiedenen Höhen einhängen. In der Regel lassen sich die Schnitthöhen in einem Bereich zwischen etwa drei und zehn Zentimetern einstellen. Soll das gemähte Gras als Futter für Tiere verwendet werden, sollte die Schnitthöhe auf etwa sechs Zentimeter eingestellt werden. Bei einer zu geringen Schnitthöhe treten oftmals Verunreinigungen im Schnittgut auf.

Es ist aber nicht nur erforderlich, die korrekte Schnitthöhe einzustellen. Besonders wichtig ist die Einstellung des Spiels am Mähmesser. Das Messer wird durch Führungen geleitet, die mit Einstellschrauben versehen sind. Damit lassen sich sowohl das vertikale als auch das horizontale Spiel exakt einstellen. Das Spiel sollte immer möglichst gering sein. Trotzdem muss sich das Messer noch leicht hin und her bewegen. Am besten gelingt dieses Vorhaben, wenn zunächst alle Führungen etwas gelöst werden. Dann wird eine nach der anderen eingestellt. Zwischendurch kann das Mähmesser mit der Hand bewegt werden, um die Leichtgängigkeit zu überprüfen. Das Messer sollte dabei niemals an den Klingen berührt werden. Diese sind sehr scharf.

Einstellung und Nutzung der Balkenmäher - z.B. für die Hecke

Es spielt eigentlich keine Rolle, ob ein Balkenmähwerk mit Doppelmesser oder mit Fingern ausgestattet ist. Die Einstellung der Schnitthöhe erfolgt zumeist mit einer einfachen Kette, die in die entsprechende Position eingehakt wird. Zum Transport lässt sich der gesamte Balken senkrecht hochklappen, sodass das Anbaugerät nur eine geringe Breite beim Transport aufweist.

Es gibt aber auch einige Ausführungen, wie beispielsweise das Busatis Doppelmessermähwerk, bei dem sich der Balken in verschiedene Winkel einstellen lässt. Das ist sehr praktisch, wenn auch Böschungen oder entlang von Erdwällen gemäht wird. Bei einigen Modelle lässt sich der Mähbalken bei der Arbeit sogar senkrecht stellen. Dann ist es auch möglich, Hecken zu schneiden. Mit solch einem Gerät können Sie auch problemlos die überschüssigen jungen Triebe in Obstplantagen stutzen. Je mehr Einstellmöglichkeiten ein solcher Mähbalken aufweist, desto größer ist der Einsatzbereich. Daran sollte jeder denken, der sich ein Anbaugerät dieser Art kaufen möchte.

Den Mähbalken richtig pflegen

Nach getaner Arbeit ist es empfehlenswert, den Mähbalken zu reinigen. Das gelingt mit einem einfachen Wasserschlauch und einer Spritzpistole. Ein Hochdruckreiniger ist nicht unbedingt erforderlich. Es geht bei der Reinigung nur darum, Reste vom angehafteten Schnittgut zu entfernen. Dieses bildet eine Säure, die zur Schädigung des Materials führen kann.

Nachdem der Mähbalken vollständig abgetrocknet ist, sollten alle beweglichen Bereiche mit Schmierfett behandelt werden. Dazu wird eine dünne Schicht Fett mit einem Pinsel aufgetragen. Durch das Einfetten verringert sich nicht nur die Reibung, sondern es schützt den Mähbalken auch vor Korrosion.

Oder: Die Haltbarkeit des Balkenmähwerks durch Pflege verlängern

Die Pflege ist nicht aufwendig. Daher haben Sie lange Freude an Ihrem Balkenmähers, sofern Sie folgende Punkte beachten:

  • Nach der Arbeit gründlich reinigen
  • Die Messerklingen schleifen
  • Verschleißteile rechtzeitig auswechseln
  • Bewegliche Teile regelmäßig schmieren

Eine gründliche Reinigung nach der Arbeit bietet zwei wesentliche Vorteile. Zum einen können Sie das noch anhaftende Schnittgut ganz leicht mit einem Wasserschlauch abspülen. Sobald das Schnittgut angetrocknet ist, gestaltet sich die Reinigung deutlich aufwendiger. Im Schnittgut sind auch aggressive Substanzen enthalten, die das Material angreifen. Korrosionsschäden an der Maschine können nicht auftreten, wenn das Schnittgut zeitnah entfernt wird.

An den Messerklingen entsteht bei der Arbeit etwas Verschleiß. Dadurch werden sie stumpf. Mit einem Winkelschleifer oder einem anderen Schleifgerät können Sie die Klingen schnell wieder schärfen. Dabei müssen Sie die Schleifmaschine jedoch ständig in Bewegung halten. Sonst glühen die Messerklingen aus. Unter dem Begriff ausglühen versteht man eine Überhitzung, die zu einer Verringerung der Festigkeit führt. Nach mehrmaligem Schärfen sind die Messerklingen so stark verschlissen, dass sie ausgewechselt werden müssen.

Teile & Zubehör sind für alle Balkenmähwerke erhältlich. Die Messer zu wechseln, dürfte Ihnen nicht besonders schwerfallen. Sie müssen lediglich die beiden Nieten, mit denen die Messerklingen befestigt sind, entfernen. Danach setzen Sie die neuen Klingen ein und fixieren sie wieder mit neuen Nieten. Passende Nieten finden Sie ebenfalls bei Balkenmäher Ersatzteile.

Sämtliche Teile, die sich bewegen, sollten an dem Mähgerät abgeschmiert werden. Nicht nur an den Stellen, an denen sich die Schmiernippel befinden, sollten Sie mit einem Schmierfett arbeiten. Es ist auch sinnvoll, die Flächen des Messerbalkens mit Mehrzweckfett zu versehen. Das tragen Sie am besten mit einem Pinsel auf. Dadurch verringern Sie nicht nur den Reibungswiderstand, sondern schützen das Material auch vor Korrosion. Eine ebenso wirkungsvolle Methode zum Korrosionsschutz ist die Anwendung von Konservierungswachs. Dieses wird vor allem vor der Wintereinlagerunger Ihres Mähbalkens verwendet.

Einen geeigneten Balkenmäher kaufen

Zunächst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie lieber einen Doppelmesserbalken oder einen mit Fingern ausgestatteten Mähbalken kaufen möchten. Als Balkenmäher am Kleintraktor mit einer geringen Motorleistung eignet sich ein Fingerbalkenmähwerk besser. Zudem sollte die Größe des Balkenmähers auch zur Größe der Fläche passen. Mit einem Mähwerk, das eine Arbeitsbreite von 1,25 Metern aufweist, können etwa 1,5 Hektar in einer Stunde gemäht werden, sofern optimale Bedingungen herrschen.

Sie sollten aber auch ein wenig auf das Gewicht vom Mähbalken am Traktor achten. Da das Mähgerät an die Heckhydraulik angekuppelt wird, sollte der Kleintraktor eine ausreichende Hubkraft haben.

Fazit zu Balkenmäher, Mähbalken, Fingerbalkenmähwerk und Co.

Ein Mähbalken benötigt nur eine geringe Motorleistung und sorgt für saubere Schnitte. Der Pflegeaufwand ist gering. Sollte das Mähmesser stumpf sein, lässt es sich einfach herausnehmen und mit einem Winkelschleifer wieder schärfen. Dabei dürfen die Klingen jedoch nicht überhitzen. Zudem muss der Schnittwinkel eingehalten werden.

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